Was?
Über
Jahrzehnte wurden zur Behandlung von Falten und
anderen Unterhautdefekten synthetische Materialien
(z.B. Silicon) oder biologische Stoffe bovinen
Ursprungs (z.B. Kuh-Kollagen) in die Haut gespritzt.
Neuerdings
werden zunehmend gentechnisch hergestellte, in
der menschlichen Haut natürlicherweise vorkommende
Substanzen dafür verwendet (z.B. Hyaluronsäure).
Diese Stoffe werden deshalb auch auf normale Weise
verstoffwechselt. Das hat grundsätzliche Vorteile:
Wie?
Die
verwendeten Substanzen werden zur Hebung der Falten
bis zum gewünschten Ergebnis des Faltenausgleichs
direkt in die Haut gespritzt. Die mit anderen Materialien
sonst
notwendige Überkorrektur und die damit in
den ersten Tagen verbundenen störende Schwellungen
kommen hier nicht vor. Je nach Tiefe der Falten
werden
Hyaluronsäurepräparate verwendet, die
mehr oder weniger stark vernetzt sind. Sind keine
tiefen Falten vorhanden, sondern nur eine schlaffe,
knittrige Haut, z.B. an den seitlichen Teilen des
Gesichts, wird die Hyaluronsäure flächig
angewendet (sog. Cross-Link-Technik bzw. Fächertechnik).
Da die Hyaluronsäurederivate am natürlichen
Stoffwechsel der Haut teilnehmen und ihn dabei aktivieren,
hört ihre Wirkung nach einiger Zeit auf. Sie
werden abgebaut und ausgeschieden. Diese Behandlungen
müssen daher in bestimmten Abständen wiederholt
werden; denn die natürlichen Alterungsprozesse
der Haut setzen sich ja fort (mehr
über Hautalterungsprozesse).
Je stärker die Hautalterung fortgeschritten
ist, um so kürzer sind zumindest am Anfang die
Abstände der Behandlungssitzungen.
Schlüsselwörter:
Falten
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- Faltenentfernung - Spritzenbehandlung - Hyaluronsäure
- Polymilchsäure - Hautverjüngung - junge
Haut - Filler
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