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Was?
Es
gibt angeborene Hämangiome (Blutschwämme),
die manchmal eine enorme Größenzunahme
entwickeln. Ein geringer Prozentsatz neigt allerdings
in frühester Kindheit zu teilweiser Rückbildung.
Viel häufiger sind die kleinen, erworbenen Angiome
(Lippenangiome, Spinnennaevi=Spidernaevi, Granulomata
pyogenica, etc.).
Wie?
Wie bei anderen Gefäßveränderungen
(z.B. Feuermalen), wird auch bei den Hämangiomen
in erster Linie ein gepulster Farbstoff-Laser angewendet.
Manchmal sind die Hämangiome zu dick für
die relativ geringe Eindringriefe dieses Lasers. In
solchen Fällen wird die Laserenergie über
eine Lichtleitfaser und eine Kanüle in das Angiom
selbst hineingeleitet (ILT=Interstitielle Laser-Therapie),
um so die tieferen Anteile zu erreichen. Hierfür
sind immer viele Sitzungen nötig.
Bei
den erworbenen Gefäßläsionen, Lippenangiom,
Spinnennävi usw., reicht die normale Vorgehensweise
mit dem Farbstofflaser aus. Ein Granuloma pyogenicum
erfordert dagegen meistens die zusätzliche Anwendung
eines CO2-Lasers. Diese Veränderungen
können in der Regel in einer Sitzung beseitigt
werden.
Schlüsselwörter:
Blutschwamm - Blutschwämme - Hämangiom - Hämangiome - Angiom - Angiome
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